Die Stimme der See

Die Stimme der See
- Möwengelächter im Sturm


Grollend, zischend das Geräusch der aufprallenden Wogen an den Felsen, die der Landzunge vorgelagert sind. Übertönt vom Pfeifen des Sturms und dem Möwengelächter.

Ein stürmischer Tag kündet vom Aufbruch


Die Nordsee

Der Sommer ist zu Ende, der Herbst zieht ins Land. Mit ihm kommen die Stürme, die der See ihr aufgepeitschtes Wogengesicht geben. Aufgewühlter Sand mischt sich ins Blau der See, schenkt ihr das Herbstbraun, in dem sich helle und dunkle Wolken spiegeln, bis die Wogen in den Felsen zerbersten und in hellen Spritzern an Land regnen. Am Strand warten die Möwen auf die Früchte der tosenden See.

An Strand geschwemmt werden


Die Nordsee

Schäumende Gischt sprüht an Land, schmutzig der Schaum am Strand. Aufgepeitscht der Sand, der die Luft durchweht und dem einsamen Wanderer das Atmen erschwert. Die Sommergäste sind heimgekehrt, ihre Fußspuren verweht. Die See spielt das ewige Lied der Gezeiten für Möwen und jene, die sich nun noch an ihre Strände wagen, um ihre rauhen Eindrücke in Bildern einzufangen.

Dunkelheit hält Einzug


In der Zeit der Stürme sucht man den Untergang der Abendsonne vergebens. Sie verbirgt ihren feurigen Glanz tief, in den Wolken vergraben. Dunkelheit bricht ein, unheimlich dumpf klingt nun das grollende Rauschen der See, ganz ohne die gellenden Schreie der Möwen, die nachts den Kopf in ihrem Gefieder verbergen und vom Sommer träumen.

Die Stimme der See trägt ihren Klang durch die Jahrhunderte, bringt Alt und Jung zur Einkehr, um jene Ruhe zu finden, die man im Alltag braucht, um sich nicht in der Hektik der Gegenwart zu verlieren.

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